Diese Frage habe ich oft gehört. Aber jedes Mal — mit einem anderen Ende. Gehen wir die häufigsten durch.

“…wenn es CloudFlare gibt?”#

Ja, eine berechtigte Frage, aber nur für weniger erfahrene Arbitrageure. ABER!

CloudFlare und Google sind schon seit geraumer Zeit offizielle Partner (Beweis). Technisch gesehen gibt es also keine Garantie, dass Google keinen Zugang zu den ECHTEN IPs der Server hat, die hinter CloudFlare versteckt sind. Zudem berichten Buyer aus verschiedenen Vertikalen, dass in den letzten Jahren das Schalten auf Domains hinter CloudFlare fast ein garantierter Ban ist. Ob wegen des „schmutzigen" Backends (den Tracker-Server wechselt man ja nicht jeden Tag, oder?) oder der Tatsache der CloudFlare-Nutzung selbst — ist unklar. Aber es ist eine Tatsache.

Facebook erklärt in seinen Patenten, dass es die IP-Adresse des Domain-Servers BERÜCKSICHTIGT. Und es wäre sehr naiv zu hoffen, dass Facebook bei seinem gesamten Anti-Fraud-System keinen Zugang zu den echten IPs der Server hinter CloudFlare hat. Ich hege solche Hoffnungen nicht.

Ja, CloudFlare ermöglicht es, einige Abuse-Meldungen zu ignorieren, aber ein aktuelles Beispiel hat gezeigt, dass eine etwas ernsthaftere Beschwerde als die eines Unbekannten problemlos an Ihren Hoster weitergeleitet wird (in meinem Fall an Hetzner). Und das ist der direkte Weg zur Serversperrung.

“…wenn ich selbst einen Proxy auf Nginx nach deiner Anleitung aufsetzen kann?”#

Ja, das können Sie, aber vergessen Sie nicht, die Zertifikate zu verlängern. Vergessen Sie hohe Verfügbarkeit, oder überlegen Sie sich, wie Sie Zertifikate synchronisieren. Und bauen Sie dann noch eine API darauf. Ja, Sie können das machen, aber lohnt sich der Aufwand?

“…wenn ich kann…?”#

Sehr schön, dass Sie das können. Aber nicht jeder kann das. Und manche brauchen klar definierte Geschäftsprozesse mit einer verständlichen Struktur und einem festen Preis. Und alle Eigenlösungen halten leider nicht immer den Produktionslasten stand. Die Idee des PrivateFlare-Dienstes entstand bei der Organisation eines Top-Arbitrage-Teams mit ca. 150 Buyern in Spitzenzeiten. Daher sind alle in PrivateFlare integrierten Geschäftsprozesse unter wirklich schwierigen Bedingungen erprobte Algorithmen.

“…wenn ich einfach mehrere Server haben kann?”#

Das Naivste zum Schluss. Ja, Sie können den Tracker jeden Tag von Server zu Server umziehen — mögen Ihnen Ihre Götter beistehen. Nur eine Frage: Wann soll dann eigentlich Traffic fließen?

Mehr dazu können Sie in Post 1 und Post 2 in meinem Blog lesen.