Diese Frage wird uns oft gestellt — und jedes Mal mit einer anderen Fortsetzung. Im Folgenden finden Sie die Antworten auf die häufigsten Varianten.

„… wenn es doch schon Cloudflare gibt?“#

Eine berechtigte Frage. Cloudflare hat jedoch Einschränkungen, die im Affiliate-Marketing kritisch sind.

Cloudflare garantiert nicht, dass das Backend vor Werbenetzwerken verborgen bleibt. Cloudflare und Google sind seit Langem offizielle Partner. Technisch gibt es daher keine Garantie, dass Google keinen Zugriff auf die echten IPs der Server hat, die hinter Cloudflare verborgen sind. Facebook erklärt in seinen Patenten ausdrücklich, dass die IP-Adresse des Servers einer Domain berücksichtigt wird — und es wäre naiv anzunehmen, dass sein Anti-Fraud-System die echten IPs hinter Cloudflare nicht sieht.

Domains hinter Cloudflare werden häufiger gesperrt. Nach Berichten von Media Buyern aus verschiedenen Vertikalen führt das Schalten von Traffic auf Domains hinter Cloudflare in den letzten Jahren nahezu sicher zu einer Sperrung. Die Ursache kann ein bereits „aufgefallenes“ Backend sein (den Tracker-Server wechselt man nicht jeden Tag) oder die Nutzung von Cloudflare an sich — das Ergebnis ist dasselbe.

Beschwerden erreichen den Hoster trotzdem. Mit Cloudflare lässt sich ein Teil der Abuse-Meldungen ignorieren. Eine Beschwerde, die schwerer wiegt als die Eingabe eines anonymen Absenders, wird jedoch an Ihren Hoster weitergeleitet (in unserer Praxis an Hetzner). Und das ist der direkte Weg zur Sperrung des Servers.

Mit PrivateFlare läuft der Traffic ausschließlich über Ihre eigenen Nodes: Die echte IP des Backends bleibt hinter ihnen verborgen, und wir sehen und speichern Ihren Traffic nicht.

„… wenn man selbst einen Proxy mit Nginx aufsetzen kann?“#

Das ist möglich. Dann liegen jedoch die Ausstellung und Verlängerung der Zertifikate bei Ihnen, ebenso deren Synchronisierung zwischen den Servern für hohe Verfügbarkeit — und obendrein eine eigene API für die Automatisierung. Das lässt sich umsetzen, aber lohnt sich der Zeitaufwand? PrivateFlare liefert all das fertig: automatische Zertifikate, beliebig viele Nodes und eine HTTP API.

„… wenn ich alles selbst machen kann?“#

Eigenentwicklungen eignen sich nicht für jeden und halten der Last im Produktivbetrieb nicht immer stand. Teams brauchen klar aufgebaute Geschäftsprozesse mit nachvollziehbarer Struktur und kalkulierbarem Preis. Die Idee zu PrivateFlare entstand beim Aufbau eines großen Affiliate-Teams — rund 150 Media Buyer in der Spitze —, daher sind alle im Service abgebildeten Prozesse unter wirklich anspruchsvollen Bedingungen erprobt.

„… wenn man einfach mehrere Server betreiben kann?“#

Sie können den Tracker durchaus jeden Tag von Server zu Server umziehen — dann bleibt allerdings keine Zeit mehr für die Arbeit mit dem Traffic. Mit PrivateFlare bleibt das Backend an seinem Platz: Es wechseln nur die Nodes, und eine neue Node wird mit einem einzigen Befehl verbunden.